Laufen: Alsterlauf in Hamburg und Hospizlauf in Krefeld 20/09/2026 Zwei Highlights im September 2026 Alsterlauf Am Sonntag, den 06.09.2026 fiel bereits zum 36. Mal in Hamburg der Startschuss für den Alsterlauf, der durch seine herrliche Strecke rund um die Binnen- und Außenalster bei den Läuferinnen und Läufern sehr beliebt ist. Ganz nach dem norddeutschen Motto: „To’n Sluss weet man, wat man kann“, wussten die Sportler*innen genau, was sie geschafft hatten, als sie nach 10 Kilometern das Ziel auf dem Ballindamm erreichten. Denn los ging es von dem historischen Jungfernstieg zuerst über die Lombardsbrücke um dann anschließend direkt über die Kennedybrücke zur Außenalster zu gelangen. Beim Start um 9:00 Uhr war es noch ziemlich kalt, als sich das Feld von rund 4.000 Läuferinnen und Läufern in Bewegung setzten, aber spätestens nach den zwei Brücken am Anfang der Strecke waren die kühlen Temperaturen kein Problem mehr. Mitten unter den vielen Alsterläufer*innen befanden sich Elke Dohmen und ihr Laufpartner Michael, die sich auch in diesem Jahr wieder für den Alsterlauf angemeldet hatten. Zum Zieleinlauf auf dem Ballindamm mussten die Teilnehmer*innen noch einmal die Lombardsbrücke überqueren, und dann war es auch schon geschafft! Trotz Trainingsrückstand konnte Elke diesen wunderschönen Lauf in einer großartigen Zeit von 1:10:08 Std. beenden und kann sehr stolz auf dieses schöne Ergebnis sein. Hospizlauf Eine Woche später, am 13.09.2026, fand die 16. Auflage des Krefelder Hospizlauf statt, bei dem auch der TSV Meerbusch wieder mit einem Startpunkt in Bösinghoven ein Teil der riesigen Spendenaktion für das Hospiz am Blumenplatz war. Leider regnete es schon seit den frühen Morgenstunden sehr ergiebig (in Bayern würden wir Schnürlregen dazu sagen), so dass die Teilnehmerzahl ab dem Startpunkt Bösinghoven sehr überschaubar blieb. Dennoch ließen wir uns die gute Laune nicht verderben und starteten pünktlich um 11 Uhr als erste Gruppe im 7er Schnitt den Lauf ab Bösinghoven, um dann an der Haltestelle Grundend die nächste Gruppe zu übernehmen. Auf ihren Fahrrädern begleiteten mich Ralph und Marina, die extra aus Kaiserswerth (!) mit dem Fahrrad gekommen war, um die Läufer*innen sicher nach Krefeld zum Zielort am Hospiz zu bringen. An der Haltestelle Grundend wartete dann tatsächlich eine große Gruppe Menschen, die sich uns unter großem Hallo anschlossen. Fröhlich ging es weiter, um dann am Schwimmbad Neptun eine weitere Gruppe in Empfang zu nehmen. Es war so schön zu erleben, dass so viele Menschen an diesem einzigartigen Lauf teilnehmen wollten – obwohl es nach wie vor heftig regnete. Kurz vor dem Ziel trafen wir dann auf eine große Gruppe Walker, die auch auf dem Weg zum Hospiz waren und die zweite, schnellere Gruppe aus Bösinghoven holte uns ein. Diese war 11 Minuten später im 6er Schnitt losgelaufen, wurde von Katja und Thomas auf den Fahrrädern begleitet und hatte unterwegs auch weitere Läufer*innen an den einzelnen Startpunkten eingesammelt. So konnten wir dann alle gemeinsam am Hospiz am Blumenplatz unter großem Applaus ins Ziel einlaufen. Es wurde uns ein so warmer Empfang bereitet, der bei allen Teilnehmenden eine Gänsehaut auslöste und sofort alle Mühen vergessen ließ. Mein Herz war in diesem Moment wieder ganz bei meiner Freundin Moni, die vor knapp zwei Jahren in diesem Hospiz ihre letzte Reise angetreten hatte. Sie war auch ein langjähriges Mitglied des Running Teams und deshalb liegt mir unsere Teilnahme am Hospizlauf besonders am Herzen. Alle Startgebühren und Spenden, die durch die Veranstaltung eingenommen werden, gehen an das Hospiz, um damit die wichtige Arbeit, die dort verrichtet wird, zu unterstützen. Es werden hierdurch Leistungen ermöglicht, die nicht von den Kassen übernommen werden, aber dennoch so wichtig sind, um den Menschen eine möglichst schöne und würdevolle Zeit zu ermöglichen. So viele Vereine haben sich in den letzten Jahren dieser Idee angeschlossen und den Lauf zu etwas ganz Besonderem gemacht. Es ist kein Wettkampf, sondern ein gemeinsamer Lauf für einen ganz besonders guten Zweck, der unter dem Motto: „Gemeinsam etwas bewegen“ steht. Na ja, und bewegt haben wir uns – von Bösinghoven bis zum Hospiz waren es immerhin 11,7 Kilometer – und es hat wieder großen Spaß gemacht! Trotz Dauerregen haben sich viele Menschen an diesem Tag auf den Weg gemacht und wurden durch den warmen Empfang am Hospiz für alle Mühen reichlich belohnt. Auch für das leibliche Wohl hatten viele Helferinnen und Helfer wieder bestens gesorgt, so dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen für sämtliche Mühen reichlich entschädigt wurden. Nach einer kurzen Verschnaufpause und einer kleinen Stärkung machten wir uns wieder auf den Rückweg, für den uns auch in diesem Jahr wieder ein Shuttlebus zur Verfügung gestellt wurde, der alle wieder an ihre Startpunkte zurückbrachte. Nur die Fahrradbegleiter*innen und ein paar verwegene Läufer mussten wieder durch den Regen zurück… Schade, dass das Wetter in diesem Jahr nicht mitgespielt hatte, aber im nächsten Jahr sind wir bestimmt wieder dabei – egal wie das Wetter wird! Vielen Dank an Euch, die uns mit dem Fahrrad begleitet und für Sicherheit an der Strecke gesorgt haben und vielen Dank an alle Unterstützer des Hospizlaufs! Herzlichst, Eure Monika